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Design und Grafik

Fractal Designer

Komponiere Fraktal- und generative Kunst in 105 GPU-berechneten Ebenentypen, steuere Animationen mit Musik und exportiere Video, Transparenz oder Druck.

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Fractal Designer mit Mandelbrot-Motiv, Fraktalwerkzeugen, Ebenen und Parameterreglern.App öffnen ↗

Prozedurale Bilder statt festgeschriebener Pixel

Fractal Designer speichert ein Werk als Beschreibung seiner Ebenen und Parameter. Ob Mandelbrot-Menge, Voronoi-Muster, Text oder Schlagschatten: Beim Rendern wird die Komposition neu berechnet. Dadurch bleiben Projekte klein, Änderungen verlustfrei und Ausgaben unabhängig von der Arbeitsauflösung.

70 Generatoren und 35 Effekte ergeben 105 Ebenentypen, die sich in einer vertrauten Struktur stapeln lassen. Eigene Bilder und Videoclips verhalten sich wie normale Ebenen: Sie können transformiert, gemischt, maskiert oder zeitlich zugeschnitten und mitsamt dem Projekt gespeichert werden. Elf Mischmodi, Gruppen mit eigener Effektkette sowie Masken nach Farbe, Verlauf oder Ebenenhelligkeit verbinden die Bausteine. WebGPU rendert die Szene auf der lokalen Grafikkarte und berechnet dank Ebenen-Cache nur neu, was sich tatsächlich geändert hat.

Mehr Motive, schneller gefunden

Feather und SFX erweitern die Fraktalauswahl. Hénon, Duffing, Ikeda und Chirikov machen die Wirkung wechselnder Parameter als zoombare Bilder sichtbar. Die neue Gruppierung von Fraktalen und Effekten erleichtert das Finden, ohne gespeicherte Projekte zu verändern.

Von tiefem Zoom bis großformatigem Druck

  • Die normalen Ebenen für Mandelbrot, Julia, Burning Ship, Tricorn, Celtic, Spider und Phoenix schalten vor sichtbaren Präzisionsblöcken automatisch auf genauere Arithmetik; spezielle Tiefenzoom-Ebenen reichen noch weiter.
  • Lade Musik, verknüpfe Zahlenparameter mit Pegel, Bass, Mitten, Höhen, Beats oder Helligkeit und exportiere MP4 oder WebM mit synchronem Ton beziehungsweise transparentes APNG.
  • Erkunde Mandelbrot-Motive per Perturbationstheorie weit über die übliche Shader-Genauigkeit hinaus.
  • Kombiniere klassische Fluchtzeitfraktale, sechs per Raymarching erzeugte 3D-Fraktale, Pflanzen, Muster, Formen, Text und ASCII-Art.
  • Animiere vollständige Szenenzustände mit Keyframes, Kamerafahrten, Onion Skinning und Ping-Pong-Wiedergabe.
  • Verwende ein eigenes Bild als zweidimensionalen Verlauf und modelliere Flächen mit Beleuchtung aus Farb- oder Alphaverläufen plastisch.
  • Präsentiere die fertige, laufende Komposition bildschirmfüllend ohne Werkzeuge und Bedienfelder.
  • Gestalte transparente Kompositionen mit sauberem, vormultipliziertem Alpha.
  • Exportiere PNG, animiertes PNG, separat angebotene MP4- oder WebM-Videos oder ein gekacheltes PDF in physischer Größe mit 300 dpi.
  • Erstelle Oklab-Farbverläufe und bewahre sie in einer lokalen Bibliothek für weitere Projekte auf.

Ein typischer Arbeitsablauf

  1. Öffne eine der elf Vorlagen oder beginne mit einer transparenten Seite.
  2. Ziehe Generatoren, Effekte, Bilder oder Videoclips auf die Leinwand und ordne, gruppiere oder maskiere die Ebenen.
  3. Passe Parameter, Farbverlauf, Transformation und Maske im Inspektor an; verschiebe und zoome die Ansicht direkt auf der Leinwand.
  4. Lege optional Keyframes an und prüfe die Animation auf der Zeitleiste.
  5. Stelle das gewünschte Seitenformat ein und exportiere Bild, Animation, Video oder PDF – oder speichere das Projekt als JSON.

Für Design, generative Kunst und Entwicklung

Die App ist für Menschen gedacht, die prozedurale Bilder ohne Shaderprogrammierung aufbauen und anschließend in einer praktisch nutzbaren Größe ausgeben möchten. Fraktalwissen ist nicht erforderlich; die Vorlagen liefern fertige Kompositionen zum schrittweisen Zerlegen. Erfahrung mit Ebenen, Mischmodi und Masken erleichtert den Einstieg.

Lokale Verarbeitung und technische Grenzen

Dokumente, Exporte und Einstellungen bleiben vollständig im Browser. Importierte Musik, Bilder und Videos werden für die Sitzung im Browserspeicher gehalten und in die JSON-Projektdatei eingebettet, sodass ein gespeichertes Projekt vollständig auf einen anderen Rechner umziehen kann. Privates Surfen, gelöschte Websitedaten oder ein voller Datenträger können die lokale Sitzung entfernen; die exportierte Projektdatei bleibt davon unabhängig.

Die App benötigt WebGPU und eine Desktopbreite von ungefähr 1000 Pixeln; für Videoexport ist zusätzlich WebCodecs erforderlich. Es gibt keinen Offline- oder Mobilmodus. Videos besitzen keinen Alphakanal und füllen transparente Bereiche mit dem gewählten Seitenhintergrund, PDF-Ausgaben legen sie für den Druck auf Weiß. Die Oberfläche ist auf Deutsch und Englisch verfügbar. Viele Editoraktionen sind per Tastatur möglich, der gerenderte Leinwandinhalt bleibt für Screenreader jedoch unsichtbar.